Online Baccarat: Was sind die Regeln beim Baccarat?

Baccarat ist ein extrem beliebtes Kartenspiel in Casinos auf der ganzen Welt und das vor allem dank seinem Vorkommen in den bekannten James Bond Filmen.

Das Spiel selbst ist recht einfach, wenn Sie erst das Prinzip und die manchmal doch etwas eigenwilligen Regeln verstanden haben. Letztere schauen wir uns gleich noch genauer an. Für den Moment sollten Sie sich erst einmal nur merken, dass Baccarat seine ganz eigenen Regeln hat. Es ist anders als Poker oder Blackjack, denn die Gewinnmöglichkeiten sind ganz andere beim Baccarat und Sie werden eine Weile brauchen, bis Sie sich mit Online Baccarat vertraut gemacht haben. Aber sobald Sie die Regeln verstanden haben, ist es super einfach, schnell und unterhaltsam und obendrein gibt es jede Menge Möglichkeiten, wie Sie sich vor Ihrer ersten „echten“ virtuellen Partie vorbereiten und ein paar Hände zum Training spielen können.

Kurzzusammenfassung zum Baccarat Gameplay

Zunächst müssen Sie über Baccarat wissen, dass es verschiedene Varianten des Spiels gibt, wovon drei besonders weit verbreitet sind. Dabei handelt es sich um Punto Banco, Baccarat Chemin de Fer (auch Chemmy genannt) und Baccarat Banque. In diesem Guide beschäftigen wir uns ausschließlich mit Punto Banco, da es sich hierbei mit 99%iger Sicherheit um die Variante handelt, auf die Sie im Casino treffen werden. In Ländern, die Casinospiele erlauben, macht Punto Banco gut 90 % aller angebotenen Baccarat-Spiele aus und da sind auch die besten Online Casinos keine Ausnahme. Sie können sich zu den anderen Varianten natürlich selbstständig weiterbilden, aber das Wissen um die Grundprinzipien von Punto Banco ist die beste Ausgangslage, die Sie haben können.

In jedem Baccarat-Spiel werden die Karten verdeckt und auf zwei Hände gedealt: Spieler (auch Punto genannt) und Bank oder Banker (auch Banco genannt). Auf den ersten Blick würde es für Baccarat-Anfänger Sinn machen, darauf zu hoffen, dass die Hand des Spielers eine gute Punktzahl hinlegt, doch eigentlich spielt das gar keine Rolle. Denn die Spielerhand gehört nicht Ihnen als Spieler und die Bankerhand gehört nicht zum Dealer. Spieler und Bank sind einfach zwei Namen, die man hierfür gewählt hat, und eigentlich kommt es nur darauf an, worauf Sie setzen.

Sie platzieren Ihre Wette direkt zu Beginn des Spiels und bevor auch nur eine Karte ausgeteilt wird. Jetzt haben Sie drei Möglichkeiten: Spieler, Bank oder Unentschieden. Die beiden ersten Alternativen sind ziemlich offensichtlich – Sie setzen auf den Spieler, wenn Sie denken, dass die Spielerhand gewinnt usw. Sie können auch das Unentschieden wählen und dabei zwar höhere Quoten, aber auch einen größeren Hausvorteil kassieren, das liegt ganz an Ihrer Risikofreude.

Sobald alle Wetten platziert wurden, müssen Sie als Spieler nichts mehr machen. Jede weitere Entscheidung liegt jetzt beim Dealer, so schreiben es die Regeln vor. Seine Entscheidungen unterliegen dabei komplett den Kartenwerten in jeder Hand.

Wenn alle Wetten gespielt und die Karten gedealt wurden, werden letztere umgedreht. Die Spielerhand ist zuerst dran. Das Ziel des Spiels ist es, einen Punktwert zu erreichen, der so nah wie möglich an der 9 liegt. Im Folgenden finden Sie alle Infos dazu, wie die Neun erreicht wird und warum sich bei diesem mitreißenden Spiel alles um diese Zahl dreht.

Was sind die Spielregeln? (Punktwerte//Draws und Stands)

Die erste Baccarat-Regel hat mit Kartenwerten zu tun. Die Zahlenkarten haben wie erwartet Punktwerte, die exakt den Zahlen entsprechen, die sie auch zeigen. So hat die 2 als Karte auch den Punktwert 2, die 10 den Wert 10 usw. Bei den Bildkarten verhält sich dies jedoch ein bisschen anders. Bube, Dame und König haben 0 Punkte und nur das Ass ist 1 Punkt wert. Wenn Sie also zum Beispiel eine Hand bestehend aus 6/Ass haben, dann ist der Punktwert dieser Kombination 7. Wenn Sie die Kombi 8/König gedealt bekommen, dann ist deren Punktwert 8.

Als nächstes müssen Sie wissen, dass nur die „linkeste“ Zahl für die Berechnung gilt. Das bedeutet zum Beispiel für den Fall einer 16, dass das Endergebnis 6 ist und bei einer 11 ist es 1 usw. Wenn also eine Hand aus 8 und 6 gedealt wird, dann ergibt das ein Ergebnis von 14, aber der Punktwert ist nur 4. So kommt es auch, dass 9 das höchste Endergebnis ist, das eine Hand erreichen kann. Denn wenn eine Zahl zweistellig ist, dann verändert sich die Berechnung und die erste Ziffer wird automatisch ignoriert. Wenn beide Hände eine 8 oder 9 sind, dann werden in dieser Runde keine weiteren Karten verteilt. Wenn ein solches Ergebnis beim ersten Deal erscheint, dann wird diese Situation auch Natural genannt und die zahlen auch Natural Winners. Eine 8 kann in diesem Fall nur von einer Natural 9 geschlagen werden.

Wenn Sie jetzt denken, dass das Spiel verdächtig an Blackjack erinnert, dann haben Sie nicht ganz unrecht. Beim Blackjack haben Sie jedoch die Möglichkeit, bei Ihren Karten zu bleiben, wenn Sie damit zufrieden sind, oder falls das nicht der Fall ist, eine weitere Karte anzufordern. Beim Baccarat wird Ihnen diese Entscheidung abgenommen. Wenn die Spielerhand ein Endergebnis zwischen 6 und 9 liefert, dann tritt ein Stand ein und es werden keine weiteren Karten umgedreht. Wenn das Endergebnis 5 oder weniger ist, dann macht der Dealer automatisch einen Hit und dreht eine zusätzliche Karte um. Die Spielerhand ist nun abgeschlossen.

Als nächstes schauen wir uns die Hand des Bankers an. Der Banker erhält eine weitere Karte, wenn er ein Ergebnis von 0, 1, 2 oder 3 hat (mit einer Ausnahme, die wir uns gleich noch anschauen). Bei 7, 8 oder 9 bleibt er immer stehen. Im nächsten Abschnitt zeigen wir Ihnen, was bei 4, 5 und 6 passiert, denn das hängt von der Hand des Spielers ab.

Da die Bankerhand nach der Spielerhand gespielt wird, gibt es einen kleinen Hausvorteil zugunsten des Bankers und Wetten auf den Banker gehören folgerichtig zu den beliebtesten Alternativen und das nicht nur beim Baccarat, sondern bei vielen anderen Casinospielen auch. Wenn Sie auf den Banker setzen und gewinnen, dann wird zwar im Verhältnis 1:1 ausgezahlt, auch Evens genannt, doch es fällt eine 5%ige Kommission an das Haus an. So wird sichergestellt, dass Spieler nicht immer nur auf den Banker setzen. Eine erfolgreiche Wette auf den Spieler zahlt ebenfalls 1:1 aus, allerdings ohne Kommission. Wer auf ein Unentschieden setzt und gewinnt, der erhält in den meisten Casinos eine Quote von 8:1.

Ausnahmen beim Baccarat

Im Grunde ist Baccarat ein Spiel, bei dem sowohl Spieler als auch Bank zwei Karten erhalten und die Runde auf Basis dieser zwei Karten gewonnen oder verloren wird. Es kann jedoch sein, dass abhängig vom Ergebnis der beiden aufgedeckten Hände, Spieler, Bank oder beide eine weitere Karte erhalten. Diese Fälle machen Baccarat etwas schwieriger, aber denken Sie immer daran, dass nicht Sie die Entscheidungen fällen, sondern alles automatisch geschieht und zwar nach den folgenden Richtlinien.

  • Wenn Spieler oder Banker eine 8 oder 9 erzielen, dann ist das ein Natural und gewinnt die Hand direkt, es sei denn, der andere hat das gleiche Ergebnis. Dann gibt es ein Unentschieden und keine weiteren Karten werden verteilt.
  • Wenn der Spieler eine 5 oder weniger hat, dann bekommt er immer eine dritte Karte. Wenn der Spieler keine dritte Karte bekommt, dann bleibt die Bank bei 6 stehen und zieht bei allem, was darunterliegt.
  • Wenn der Spieler eine dritte Karte erhält, dann wird der Zug des Dealers auf Basis der folgenden Regeln bestimmt:
  • Wenn das Endergebnis der Bank 2 oder weniger beträgt, dann gibt es immer einen Hit.
  • Wenn das Endergebnis der Bank 3 ist, dann gibt es einen Hit, wenn der Wert des Spielers keine 8 ist.
  • Wenn das Endergebnis der Bank 4 ist, dann gibt es einen Hit, wenn die dritte Karte des Spielers eine 2, 3, 4, 5, 6 oder 7 ist.
  • Wenn das Endergebnis der Bank 5 ist, dann gibt es einen Hit, wenn die dritte Karte des Spielers eine 4, 5, 6 oder 7 ist.
  • Wenn das Endergebnis der Bank 6 ist, dann gibt es einen Hit, wenn die dritte Karte des Spielers eine 6 oder 7 ist.
  • Die Bank bleibt immer stehen, wenn sie einen Gesamtwert von 7 oder mehr hat.

Nachdem die dritten Karten aufgedeckt wurden, gewinnt der Spieler mit dem höchsten finalen Kartenwert. Ein Unentschieden kann es natürlich auch noch geben. Von diesem sogenannten Tie sollten Sie jedoch eher Abstand nehmen, denn hier kommt ein gigantischer Hausvorteil von 14,36 % zum Tragen.

Zum Schluss wollen wir Ihnen noch eine letzte Sache mit auf den Weg geben. Ein landbasiertes Casino hat sogenannte Ergebnistafeln für seine Spieler, worauf man erkennen kann, wie die letzten Spiele ausgegangen sind. Das hilft bei der Wahrscheinlichkeitsberechnung und dem Erkennen von langen Siegesserien für eine bestimmte Seite. Im Online Casino erfolgt diese Ergebnisberechnung meist automatisch für Sie. Falls nicht, dann sollten Sie sich sicherheitshalber selbst ein paar Notizen machen. Eine gute Buchführung kann Ihnen dabei helfen, Ihre Wettstrategie zu verbessern.

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