Online Roulette: Die ultimative Roulette-Strategie

Roulette

Roulette ist das wahrscheinlich populärste Spiel in Casinos weltweit. Dieses Spiel, das Sie mit Sicherheit schon mal gesehen haben, besteht aus einem großen Rad, das in Sektionen (auch Fächer genannt) eingeteilt ist. Jedes dieser Fächer hat eine Zahl und eine Farbe. Abhängig davon, wo Sie spielen, enthält die Scheibe 37 oder 38 Nummernfächer – ersteres ist Standard in Europa und letzteres eher in den USA verbreitet.

Die Fächer sind von 1 bis 36 nummeriert und entweder schwarz oder rot gefärbt. Abgesehen davon gibt es noch die 0, die grün ist (in den USA gibt es noch eine zweite grüne Zahl, die 00). In einem Roulette-Spiel wird die Scheibe in eine Richtung gedreht und der Croupier wirft eine kleine Kugel in entgegengesetzter Richtung auf diese Scheibe.

Die Spieler rund um den Tisch setzen nun auf eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Diese enthalten Wetten, dass die Kugel auf einer bestimmten Zahl landet, auf einer der 18 geraden oder ungeraden Zahlen, auf einer der 18 roten oder schwarzen Zahlen oder auf einer Gruppe der Zahlen zwischen 1-12, 13-24 oder 25-36. Es ist auch möglich, darauf zu setzen, dass die Kugel auf der grünen 0 liegen bleibt.

Das Setzen beim Roulette orientiert sich an Gewinnwahrscheinlichkeiten. So hat eine Wette auf Schwarz oder Rot eine 1:1 Gewinnauszahlung, wozu man auch „Evens“ sagt. Auf den ersten Blick erscheint es möglich, seine Einsätze aufzuteilen und den gleichen Betrag auf Rot und Schwarz zu setzen, sodass man in der Theorie nie verliert. Das ist aber durch die Existenz der grünen 0 nicht gegeben, denn hierdurch gibt es bei jedem Einsatz ein Risiko.

Natürlich kann niemand zuverlässig vorhersagen, wo die Kugel landen wird, bevor sie geworfen wird und deswegen gibt es auch keinen sicheren Weg, im Roulette zu gewinnen. Trotzdem gibt es Strategien, die Spieler benutzen, die Ihre Chance auf einen Profit zumindest erhöhen können. Betreten Sie mit uns die Welt des Online Roulette und lernen Sie mehr über diese Methoden und wie Sie Ihre Roulette-Erfahrung verbessern können.

Welche unterschiedlichen Systeme gibt es beim Roulette?

Es gibt beim Roulette hauptsächlich zwei Arten von Gewinnsystemen. Es gibt Systeme mit Progression und andere ohne. Der Unterschied besteht darin, dass sich bei Ersterem die Wetthöhe nach den vorherigen Resultaten richtet. Progressive Wettsysteme sind zum Beispiel die Martingale Strategie, die Fibonacci Folge, das Parolispiel und ein weiteres System, das als d’Alembert System bekannt ist.

Die nicht-progressiven Systeme auf der anderen Seite sind weniger zahlreich. Im englischen Sprachraum auch „Flat Betting“ genannt, basieren diese Systeme darauf, dass man sich anschaut, welche Zahlen in der jüngeren Vergangenheit nicht kamen. Man klassifiziert diese Zahlen dann als „überfällig“ und nimmt an, dass sie bald getroffen werden.

In diesem Guide schauen wir uns ein paar Beispiele von jedem Typ an und untersuchen, wie und warum sie funktionieren bzw. ob sie überhaupt funktionieren. Im Anschluss wollen wir das System finden, das am besten zu Ihnen passt.

Welche progressiven Roulette-Spielsysteme gibt es?

Progressionen sind Spielsysteme, in denen der Spieler die Höhe des Wetteinsatzes danach bemisst, wie die Wetten davor gelaufen sind. Das bedeutet, dass Sie Ihren Einsatz entweder erhöhen oder reduzieren, je nachdem ob Sie vorher gewonnen oder verloren haben. Die Idee hinter diesen Systemen ist, vorangegangene Verluste auszugleichen und die Auswirkung von Gewinnen zu maximieren. Die Spieler verlassen sich dabei auf die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Nummer – oder meistens eine Farbe – in der Zeit, in der der Spieler am Kessel steht, kommen muss. Wir werden im Folgenden die wichtigsten Systeme besprechen und auf ihre jeweiligen Stärken und Schwächen eingehen.

Die Martingale ist das bekannteste Spielsystem im Roulette. Sie basiert darauf, dass man seine Verluste wieder hereinholt, indem man die Wette verdoppelt, wenn man zuvor verloren hat. Wenn ein Spieler zum Beispiel eine 10 € Wette verliert, muss er beim nächsten Einsatz auf 20 € erhöhen. Wenn er diese Wette gewinnt, hat er den Verlust von 10 € wieder hereingeholt und zusätzlich noch 10 € gewonnen. Wenn er wieder verliert (also 30 € Gesamtverlust) muss er seinen Einsatz auf 40 € erhöhen. Wenn er jetzt gewinnt, hat er die 30 € wieder drin und zusätzliche 10 € mehr in der Tasche. Jedes Mal, wenn die Wette verdoppelt wird, hat der Spieler seine vorangegangenen Verluste ausgeglichen und 10 € zusätzlich gewonnen. Das Martingale-System basiert auf Gewinnwahrscheinlichkeiten und deswegen ist es wichtig, immer auf denselben Ausgang zu setzen. Wenn Sie auf Schwarz verlieren, setzen Sie weiter auf Schwarz – Schwarz wird irgendwann kommen.

Zumindest in der Theorie sollte das Martingale-System Ihnen also immer einen Profit in der Höhe der Ausgangswette bescheren. Der Haken an dem System ist aber, dass Sie bei einer hohen Zahl von Verlusten hintereinander möglicherweise am Ende Ihrer finanziellen Möglichkeiten bzw. am Setzlimit des Casinos angekommen sind.

Ein anderes System, die Fibonacci-Folge, benutzt Zahlenreihen, die von ihrem Namensgeber entwickelt wurden. Berühmt geworden ist diese Zahlenfolge auch durch das Buch „Der Da Vinci Code“ von Dan Brown. Sie besteht aus den Zahlen 0, 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34 usw. Dabei ist jede Zahl in der Sequenz die Summe der beiden vorherigen. Auf Roulette übertragen bedeutet das, dass Sie zum Beispiel 10 € auf Rot setzen und im Fall einer Niederlage erneut 10 € auf Rot setzen. Wenn Sie diesen Einsatz wieder verlieren, erhöhen sie ihre Wette auf 20 € (2 mal 10 €). Wenn Sie jetzt erneut verlieren, erhöhen Sie auf 30 €, dann auf 50 € – so wie die berühmte Zahlenfolge es eben vorgibt.

Der größte Nachteil dieses Systems ist, dass Ihnen im Falle von mehreren Verlusten hintereinander – und das ist beim Roulette immer möglich – Ihr erster Gewinn nur die letzten beiden Einsätze zurückerstattet. Wenn Sie all ihre Verluste wieder hereinholen wollen, müssen Sie in der Zahlenfolge bei jedem Gewinn schon zwei Stellen nach links gehen. Wenn Sie also mit Ihrem 50 € Einsatz gewinnen, müssen Sie 20 € setzen und wenn Sie gewinnen, wiederum 10 €. Wenn Sie mit dieser Folge weitermachen, können Sie einen Profit in Höhe Ihrer Ausgangswette erzielen. Das gilt zumindest so lange, bis Ihre Bankroll erschöpft oder das Setzlimit des Casinos erreicht ist.

Das Paroli-Spiel verfolgt einen gänzlich anderen Ansatz als die beiden zuvor beschriebenen Systeme. Spieler versuchen hier eher ihre Profite zu maximieren, anstatt Verluste auszugleichen. Der Schlüssel zum Gewinn in diesem System ist, dass man recht klein beginnt und jedes Mal, wenn man gewinnt, den Einsatz der vorigen Werte nochmals spielt. Wenn Sie ursprünglich 1 € gesetzt und gewonnen haben, wird ihre nächste Wette 2 €. Wenn auch diese zweite Wette gewinnt, setzen Sie  anschließen 4 €. Wenn Sie auch hier gewinnen, setzen Sie danach 8 €. Bei vier aufeinanderfolgenden Gewinnen mit einer 1:1 Wahrscheinlichkeit werden so aus 1 € satte 16 €. Der Vorteil dieses Systems gegenüber den anderen ist, dass man mit gewonnenem Geld arbeitet und weniger mit der eigenen Bankroll.

Auch hier gibt es aber Nachteile, denn zum Erzielen von signifikanten Gewinnen brauchen Sie schon eine glückliche Gewinnserie. Sie können Ihren Profit dadurch erhöhen, dass Sie mehr Risiko eingehen (zum Beispiel mit Zahlenreihen) – allerdings ist das, naja … immer risikoreicher und damit problematisch. Viele Parolispieler haben für sich einen Betrag festgelegt, bei dem sie aufhören und wieder neu beginnen. Um den Profit sicher zu haben, kann man das System beispielsweise immer nach vier aufeinanderfolgenden Gewinnen stoppen und wieder zum Ausgangseinsatz zurückkehren.

Schließlich gibt es noch das d’Alembert Roulette-System, das wie das Parolispiel auf verhältnismäßig kleinen ersten Einsätzen basiert. Es gibt auch Gemeinsamkeiten mit Martingale und Fibonacci, denn nach Verlusten werden die Einsätze hier ebenfalls schrittweise erhöht. Wenn Sie gewinnen, senken Sie Ihren Einsatz auf die gleiche Art und Weise schrittweise ab. Wenn Sie beispielsweise mit 1 € beginnen und verlieren, muss Ihr nächster Einsatz 2 € betragen. Wenn Sie verlieren, erhöhen Sie Ihren Einsatz auf 3 €. Bei Verlust setzen Sie 4 €. Wenn Sie beim 4 € Einsatz gewinnen, senken Sie den nächsten auf 3 € ab und dann beim nächsten Gewinn auf 2 €. Die Sequenz endet, wenn Sie wieder bei 1 € angelangt sind und gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt haben Sie Ihren ersten Einsatz multipliziert mit der Anzahl Ihrer Gewinne erzielt.

Der Hauptnachteil des d’Alembert Systems ist, dass es schon eine lange Gewinnserie erfordert, um wieder am Anfang bei der ursprünglichen Wette – in unserem Beispiel 1 € – anzukommen. Wenn Sie die Einsätze und die Gewinne nicht klein halten, riskieren Sie zusätzlich den Totalverlust Ihrer Bankroll.

Es gibt weitere Systeme, die auf schrittweiser Erhöhung bzw. Absenkung der Einsätze basieren. Die meisten sind Varianten der oben beschriebenen und Sie sollten mit kleinen Einsätzen experimentieren, um die passende herauszufinden.

Welche nicht-progressiven Roulette-Spielsysteme gibt es?

Bei den nicht-progressiven Systemen hängt die Höhe des Einsatzes nicht vom Ausgang der vorherigen Wetten ab. Es geht darum, aufgrund einer Reihe von Faktoren vorherzusagen, auf welcher Zahl die Kugel landet. Bei all diesen Systemen basieren die Vorhersagen darauf, dass man die Zahlen, die Scheibe oder die Croupiers beobachtet.

Einige Spieler sind der Ansicht, dass eine Zahl, die über einen langen Zeitraum nicht gekommen ist, sozusagen „überfällig“ ist. Wenn also zum Beispiel die 26 in letzter Zeit nicht gefallen ist, sollte die Wahrscheinlichkeit, dass sie in nächster Zeit kommt, hoch sein, da über einen langen Zeitraum die Verteilung der Zahlen annähernd gleich ist. Dies ist allerdings kein besonders effektives System. Es stimmt zwar, dass die Zahl 26 irgendwann kommt, es kann aber hunderte oder sogar tausende Drehungen erfordern. Dazu ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Zahl kommt, 1:35 und damit nicht lohnenswert hoch genug.

Es gibt Spieler, die darauf bestehen, dass gewisse Scheiben in den Roulettekesseln fehlerhaft sind. Aus bestimmten mechanischen Gründen sollen einige Zahlen bzw. Zahlengruppen tendenziell eher kommen als andere. Dieses „System“ ist – realistisch gesehen – Unsinn. Die Casinos bemerken schnell, wenn gewisse Zahlen häufiger auftreten als andere und beseitigen das Problem, bevor Spieler davon profitieren können.

Oft wird auch gemunkelt, dass einige Croupiers die Kugel auf die eine oder andere Art „werfen“ und sich deswegen der Ausgang vorhersehen lässt. Genau wie der zuvor beschriebene fehlerhafte Roulettekessel ist auch diese Theorie sehr weit hergeholt. Die Art und Weise, wie sich die Kugel im Roulettekessel bewegt, kann schlicht und einfach nicht vorhergesagt werden. Schon wegen winziger Unregelmäßigkeiten und Verunreinigungen kann die Kugel auf unzählige Arten beeinflusst werden, bevor sie auf einer Zahl liegen bleibt.

Gerade beim Online Roulette spielt die letztgenannte Theorie überhaupt keine Rolle. Auch wenn es mittlerweile im Internet viel Live Roulette mit echten Croupiers gibt, gilt immer noch: Es gibt einfach zu viele Variablen beim Werfen der Kugel, als dass sich der Ausgang vorhersagen ließe. Dazu kommt, dass beim normalen Online Roulette ohne echten Croupier ein Zufallsgenerator agiert. Egal, wie man es betrachtet, die Theorie macht keinen Sinn.

Was ist die beste Roulette-Strategie?

Wie wir gesehen haben, sind die nicht-progressiven Strategien in der Regel eher unbrauchbar, um erfolgreich Roulette zu spielen. Wie sieht es nun auf der anderen Seite mit den progressiven Strategien aus? Machen diese wirklich Sinn?

Nein, machen sie nicht. Natürlich ist es so, dass früher oder später im Roulettekessel die Zahl getroffen wird, auf die man hofft. Es kann aber immer sein, dass Ihnen vorher das Geld ausgeht oder das Limit des Casinos erreicht wird. Einige Strategien können Ihnen zumindest eine bessere Chance auf einen Gewinn oder Profit verschaffen, beides ist aber alles andere als garantiert.

In Wahrheit hängt die beste Roulettestrategie davon ab, was Sie wollen. Wenn Sie über eine große Bankroll verfügen und sie dementsprechend gut managen, ist der beste Ansatz wahrscheinlich eine Kombination der oben beschriebenen Progressionen. Man kann zum Beispiel einen Profit mit dem Martingale-System machen und dann versuchen, diesen mit Parolispiel zu maximieren. Das könnte funktionieren, sicher ist es aber nicht. Realistisch gesehen ist die einzig sichere und allgemeingültige Methode, vor dem Betreten eines Casinos einen Betrag festzulegen, bei dessen Gewinn oder Verlust Sie aufhören zu spielen. Das klingt zwar nicht besonders spannend und aufregend, sollte Ihnen aber beim Online Roulette auf Dauer gute Dienste leisten.

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